Was ist Handwerk?

Das Handwerk ist - gemessen an seinem Beitrag zur Bruttowertschöpfung - nach der Industrie der zweitgrößte Wirtschaftszweig in der Bundesrepublik Deutschland. Aufgrund seiner spezifischen Voraussetzungen ist das Handwerk in besonderem Maße in der Lage, mit einem differenzierten Leistungsangebot auf den individuellen Bedarf einzugehen. Handwerkliche Unternehmen decken den Bedarf an individuellen Lieferungen und Leistungen sowohl für den privaten Verbraucher als auch für Industrie, Handel, öffentliche Hand usw. Im Allgemeinen überwiegt in den Handwerksbetrieben das personelle Element.

Die Zugehörigkeit zum Handwerk wird in der Bundesrepublik weder durch die Betriebsgröße, noch durch die Zahl der Beschäftigten oder durch die Höhe des Umsatzes bestimmt. Nach dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) zählt ein Gewerbebetrieb dann zum Handwerk, wenn er handwerksmäßig betrieben wird und zu einem der Gewerbe gehört, die in der Anlage A zur Handwerksordnung aufgeführt sind. Dann wird der Betrieb in die Handwerksrolle, die bei der Handwerkskammer geführt wird, eingetragen. 

Doch lieber Leser, bitte beachten Sie: Billigangebote können Sie teuer zu stehen kommen.


Stand: 01.03.2013

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